Aktuellste Meldungen zur Lage in Japan



Bitte beachten Sie zunächst den Facebook-Frame hier über dieser Zeile!

Im Facebook-Frame (Frame=Rahmen/Kasten) finden Sie aktuelle Informationen zu Flügen nach und von Japan. Im Fokus steht für uns der Flughafen Tokio Narita, denn von hier gehen die meisten internationalen Flüge heraus. Das Team von Fluggesellschaft.de hat am Samstag 12.3.2011 angefangen, entsprechende Fluginfos für Passagiere zu sammeln. Update 15.3.: wir verlagern den Fokus auch auf andere Airports!

Die Voraussetzungen sind offensichtlich: Es wird bereits vom Auswärtigen Amt empfohlen, die Krisenregion rund um die betroffenen Atomkraftwerke zu verlassen. Wir gehören aufgrund der jahrelangen Erfahrungen mit Krisen im Tourismussektor ganz sicher nicht zu den "Panikmachern". Die Bilder aus Japan bereiten uns aber allergrößte Sorge und wir empfehlen, wenn irgendmöglich, die schnellstmögliche Ausreise.

Die Situation an den Flughäfen ist schon durch die schwierigen Anreisemöglichkeiten (Bahnstörungen, Staus, Stromabschaltungen) beeinträchtigt. Die Airlines geben immer klar zur Kenntnis, dass die Flüge nur unter Beobachtung der aktuellen Sicherheitslage durchgeführt werden. Mit ständigen Änderungen der Zielflughäfen, Uhrzeiten und Zwischenlandungen muss man rechnen. Wenn Sie jetzt eine Gelegenheit haben, einen Flug zu nehmen, sollten Sie das tun.

Wir haben auf dieser Seite eine Facebook iFrame-Einbindung gewählt. Das hat den Vorteil, dass wir die News aus Facebook weiterleiten, dort schnell von überall auf der Welt posten und uns auch andere Flugreisende, Touristiker und Fans tatkräftig unterstützen können. Der Frame ist leider sehr starr und erlaubt kein "Ziehen nach unten" außer mit dem Scrollbalken rechts. Falls Sie Facebook-Entwickler sind und eine bessere und gleichsam einfache Einbindungsmöglichkeit kennen, sind wir über einen Hinweis dankbar!

Die Lage hat sich leider so weit zugespitzt, dass Jeder in Japan sich fragen muss, wie er sich in eine sichere Region begeben kann. Die Deutsche Botschaft hilft dabei mit Experten an Bahnstationen und am Flughafen. Tragen Sie sich unbedingt bei der Deutschen Botschaft in die "Krisenliste" ein, wenn Sie noch vor Ort sind!

Hier finden Sie ausgewählte Linktipps zur Japan Katastrophe:

  • Deutsche Botschaft Tokio
  • Google Crisis Response - Zentrale Sammelseite von Google für Links, Infos, Telefonnummern, Vermisstenlisten etc.
  • Japan Rail JR - Bahnverkehr
  • Keisei - Metropolbahn Tokio Zentrum - Flughafen
  • Twitter Must-Follow-Liste - Liste von empfehlenswerten Twitterern
  • Yokosonews.com - Japanischer Videoblogger, der stundenlang live berichtet (englisch)
  • Kyodo News - News zu den Erdbebenfolgen (englisch)
  • Reiselinks Japan
  • Unsere Kritik an Tourismusverbänden und -organisationen sowie Fachpublikatoren und Leistungsträgern: Die Ereignisse in Japan zeigen wieder einmal, dass man eine zentrale Infostelle im Netz benötigt, wo solche hilfreichen Infos für gestrandete Passagiere und betroffene Urlauber abgelegt werden. Von einzelnen Fluggesellschaften kennt man Krisenmanagement: Wenn eine Airline ein Problem / Unfall hat, werden geprüfte Notfallpläne aus der Schublade geholt und abgearbeitet. Betroffene und Angehörige werden auf diese Weise schnellstmöglich umfassend informiert.
    Hier haben wir schon wieder die Situation (es erinnert uns an die chaotische Lage nach dem Tsunami in Asien vor Jahren), wo die Informationen durcheinander, teils wiedersprüchlich und unvollständig sind. Am Wochenende haben zudem wichtige Redaktionen von Fachzeitschriften, Airlines und sonstigen Anlaufstellen langsam/unvollständig reagiert, weil sie schlichtweg frei hatten. Da muss man sich auch mal fragen, ob es "aktuell" ist, wenn eine Meldung von Freitag bis Montag Morgen als einzige auf die aktuelle Lage in Japan eingeht. Wirklich positiv ist uns da die Lufthansa aufgefallen, die sehr schnell in diversen Medien (Webseite, Facebook, Twitter) auf die aktuellen Flugpläne eingegangen ist.

    Noch ein Hinweis an die Reiseprofis: Wir waren selbst auch in Berlin auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB und freuen uns über den zunächst positiven Verlauf der Messe. Wir verstehen aber nicht, warum wir via Twitter und Facebook nach wie vor mit uninteressanten Preisangeboten und "Schönwetter-Meldungen" überschüttet werden. Mittlerweile sollte auch der Letzte kapiert haben, dass wir es hier mit einem vor allem für die Menschen in Japan und Anrainer-Staaten und damit auch für den Tourismussektor einschneidenden Ereignis zu tun haben. Es gibt im Moment kaum Anlass, sich weiterhin mit der Selbstbeweihräucherung zu beschäftigen. Der Tourismussektor muss aus dem Quark kommen, damit diese Info-Peinlichkeit nicht wiederholt wird.

    Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan und Umgebung! Wir hoffen, das Disaster hat bald ein Ende.