10 Tipps zum billig fliegen
Vor allem wenn Sie mit dem Billigflieger
in den Urlaub oder auf Geschäftreise
starten, sollten Sie einige Regeln beachten, damit der Flug auch wirklich billig bleibt.
Die Top Tipps zum Billigfliegen haben wir hier für Sie zusammengefasst:
1. Buchen Sie Billigflüge rechtzeitig
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer frühzeitig bucht, erhält die
billigsten Tickets. Der beste Zeitpunkt für die Buchung Ihres Fluges
liegt direkt bei der Veröffentlichung von neuen Strecken und ca. 8 bis 12
Wochen vor der Abreise. In der Zeit wird meist die Abteilung bei
den Fluggesellschaften aktiv, die für das Yield Management zuständig ist.
Yield Management bedeutet die Ertragsoptimierung
der Restkontingente. Die Airline-Mitarbeiter prüfen wo die Auslastung der
Maschinen geringer ist und legen Flüge zusammen oder setzen
Lastminute Preisaktionen auf, um die Restplätze zu verkaufen.
2. Informieren Sie sich über die Flughäfen
Flughäfen von Billigfliegern unterscheiden sich oftmals deutlich von
den Flughäfen der etablierten Airlines, die in der Regel die
traditionellen, internationalen Airports ansteuern. Ryanair setzt dieses
System am konsequentesten von allen Billigfluggesellschaften um.
So werden ehemalige Militärlandeplätze zu wichtigen Standorten umgenutzt.
Bekannt ist der Airport Weeze, der ca. 70km von Düsseldorf entfernt ist,
oder Frankfurt-Hahn, welches im Hunsrück ca. 100km von Frankfurt entfernt
liegt. Wer nach Barcelona billig fliegen möchte, kann auch die beiden umliegenden
Airports Reus und Gerona nutzen, sollte dann aber auch den Transport von
diesen Flughäfen zum Reiseziel beachten.
3. Lassen Sie sich nicht von Nettopreisen locken
Gerade die Billigairlines überraschen mit Zusatzkosten, die man so
erstmal gar nicht auf dem Schirm hatte. Die beliebtesten Extrakosten
entstehen
für Gepäck, welches im Frachtraum befördert werden soll. Etablierte
Fluggesellschaften wie Lufthansa nehmen 20kg kostenlos mit, die eigene
Tochter
Germanwings verlangt pro Strecke eine Gebühr für den Koffer. Nur
Handgepäck ist dort kostenlos. Im Flug-Buchungsverfahren werden in der
Rubrik Zahlung
gerne weitere Gebühren für Kreditkarte, meist um die 5,- Euro,
aufgeschlagen. Nur der Vergleich des absoluten Endpreises gibt die wahren
Reisekosten wieder.
4. Stulle im Gepäck gegen den Hunger
Die ausreichende Versorgung mit Getränken und Speisen ist auch deshalb
ein aktuelles Thema, seit man durch die neuen Handgepäckregelungen
keine Flüssigkeiten mehr mit an Bord nehmen darf. Die Preise im
Duty-Free-Bereich für Essen und Trinken übersteigen so manches Flugticket.
Vorausschauende Urlauber nehmen sich ein paar Kekse, Butterbrote in
Cellophanpapier und Obst (Äpfel) mit. Weniger zimperliche Zeitgenossen
packen
leere Plastikflaschen (z.B. in der Größe 0,5Liter) ein und füllen diese
nach der Sicherheitskontrolle auf der Flughafentoilette mit Kranwasser
auf.
Achtung: Das Wasser in der Flugzeugtoilette ist definitiv KEIN Trinkwasser
und Alkohol mit an Bord zu bringen, ist meistens untersagt.
5. Check In Regeln sorgfältig lesen
Wie schon bei der Gepäckaufgabe, lauern bei der falschen Wahl der
Check-In Möglichkeit Zusatzkosten auf die weniger aufmerksamen Passagiere.
Schauen Sie genau, was in ihrer Buchungsbestätigung steht. Bei dem
Marktführer Ryanair muss man beispielsweise für den Check-In am
Flughafenschalter extra zahlen. Je nach Saison kann das pro Person 40,-
Euro extra kosten. Der Online Check-In kostet auch, allerdings nur 5,-
Euro.
Bei anderen Airlines ist der Online-Check-In oftmals kostenlos (z.B. Air
Berlin), bei der Condor ist dieser nur möglich, wenn man vorher eine
kostenpflichtige Sitzplatzreservierung durchgeführt hat.
6.Handgepäck wenns geht vollmachen
Die Airlines arbeiten mit unterschiedlichen Handgepäckmengen. Achten
Sie peinlich darauf, die Maximalgrenzen
nicht zu überschreiten. Viele IATA Fluggesellschaften erlauben nur 5kg,
Germanwings 8kg, bei Ryanair sind es 10kg.
Die Größe darf in der Regel die Außenmaße von 55x40x20 cm nicht
überschreiten. Sollte dennoch Gewicht und Größe
zu viel werden, kann das Flughafenpersonal eine Unterbringung im
Gepäckraum anordnen und addiert das Handgepäck dann
zum Freigepäck. Überschreitungen müssen mit Übergepäckgebühren beglichen
werden.
7.Übergepäck kann richtig richtig teuer werden
Übergepäckgebühren sind selten unter 10,- Euro pro Kilogramm. Bei 10kg
Übergepäck wird man schon mal locker 100,-
Euro Extragebühren los. Das muss nicht sein und ist durch korrektes
Einhalten der Gewichtsgrenzen vermeidbar. Wer
partout mehr Gepäck mitnehmen muss, sollte sich weit vor Abflug mögliche
Übergepäckpakete anschauen. Langzeitreisende,
die mehr als 28 Tage unterwegs sind, können bei vielen Fluggesellschaften
auch mehr Freigepäck mitnehmen. Wichtig ist,
dass der Hin- und Rückflug in einem Buchungsvorgang (Buchungsnummer!)
enthalten sind. Separate Flüge und das auch noch
bei unterschiedlichen Airlines gilt meist nicht. Achten Sie auf die Änderung der
Freigepäckregeln, die
für Tickets seit dem 1.6.2011 gelten.
8.Taxi zum Airport - was kostet mich das?
Die teuerste Variante ist meist, einen Tag vor Abflug den nächstbesten
Taxiunternehmer anzurufen. Taxis sind dann
eine gute Alternative, wenn man mit 3-4 Personen reist. 5 Erwachsene plus
Urlaubsgepäck passen auf jeden Fall nicht
in ein normales Taxi. Dann empfiehlt sich ein Großraumtaxi. An jedem
deutschen Airport gibt es mittlerweile Flughafenzubringer
Unternehmen, die gute Konditionen bei rechtzeitiger Buchung anbieten.
Fluggäste mit Anreisewegen über 70km sollten
das prüfen.
9.(Billig-) Flüge richtig vergleichen - Meta Search nutzen
Der Wust an Angeboten und Anbietern ist selbst für Reiseprofis fast
undurchschaubar. Auch diese nutzen im
Reisebüro Preisvergleichssysteme, die man im Internet als
Meta-Search-Engines kennt. Fluggesellschaft.de nutzt ebenfalls
ein mehrfach preisgekröntes System. In einem Schritt vergleicht man die
Preise von Fluggesellschaften, Zwischenhändlern
wie Online Reisebüros oder Charterflugkontingente von Reiseveranstaltern.
In wenigen Sekunden ist das Ergebnis da.
Einfacher gehts nicht! Die Suche nach Alternativterminen und -flughäfen
wird somit schnell und ergiebig.
10. Vielflieger Programme nutzen
Wer oft unterwegs ist (das sollten schon 3-4 Flüge pro Jahr sein), der
kann relativ schnell den Status erhalten,
einen kostenlosen Flug zu bekommen. Wichtig ist, dass man das
Vielfliegerprogramm der immer gleichen Airline oder des
immer gleichen Airline-Verbundes (Miles & More, Oneworld, Skyteam) nutzt.
Die Vergünstigungen gelten meist alternativ
noch für bestimmte Hotelketten oder Mietwagenunternehmen.