Hamburg International
Hamburg International hat den Flugbetrieb eingestellt. Die Angaben auf dieser Seite sind historisch.
Gepäckbestimmungen Hamburg International
Bei Hamburg International sind im günstigsten Tarif 20 kg Freigepäck inklusive. Handgepäck ist je nach Tarif bis 5 kg erlaubt.
Freigepäck im günstigsten Tarif
20 kgHandgepäck
5 kgVerbindlich sind die aktuellen Beförderungsbedingungen von Hamburg International. Stand: 10/2026
Check-in, Sitzplatz & Boarding
Umbuchen
Service an Bord
Essen & Getränke · inklusive
Über Hamburg International
Hamburg International war eine private deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz und Hauptbasis in Hamburg. Sie flog von 1999 bis Oktober 2010; dann endete der Betrieb mit einer Insolvenz. Ein Teil des Geschäfts ging in die neu gegründete Hamburg Airways über.
Geschichte
Gegründet wurde die Airline im Sommer 1998 als unabhängiges Unternehmen, das dem Management und regionalen Wagniskapitalgebern gehörte. Nach knapp einem Jahr Vorbereitung startete der Flugbetrieb im April 1999 mit Boeing 737. Neben Hamburg unterhielt die Gesellschaft Basen in Friedrichshafen, München und Saarbrücken, zuletzt auch am Flughafen Niederrhein. Von 2003 bis 2006 flog Hamburg International als „Designated Carrier of Kosovo“ regelmäßig von Zürich nach Priština.
Ab 2008 ersetzte die Airline ihre älteren Boeing 737 nach und nach durch neue Airbus A319 und führte dazu ein überarbeitetes Farbschema ein. In Friedrichshafen baute sie einen eigenen Hangar, um ab 2010 die Wartung selbst zu übernehmen, die bis dahin Lufthansa Technik erledigt hatte.
Geschäftsmodell
Tickets verkaufte Hamburg International kaum selbst. Die Flugzeuge waren fast immer im Vollcharter für deutsche und europäische Reiseveranstalter unterwegs, vor allem zu Urlaubszielen am Mittelmeer und in Nordeuropa. Dazu kamen Flüge für Gastarbeiter und ihre Familien in die Heimat sowie Sondercharter für Unternehmen, Sportvereine, Reiseveranstalter mit Spezialprogrammen oder andere Airlines. Wer damals eine Pauschalreise buchte, flog also oft mit Hamburg International, ohne die Airline selbst ausgewählt zu haben.
Das Ende
Nachdem mehrere Charterverträge weggefallen waren, eröffnete das Amtsgericht Hamburg am 19. Oktober 2010 das Insolvenzverfahren. Einen Tag später setzte das Luftfahrt-Bundesamt die Betriebsgenehmigung aus, alle Flüge wurden gestrichen und die Flugzeuge gingen an die Leasinggeber zurück. Zuletzt bestand die Flotte aus acht Airbus A319 und einer Boeing 737-700. Ein Teil der bisherigen Gesellschafter überführte das Geschäft mit neuen Investoren in die Hamburg Airways, die im März 2011 ihre Betriebsgenehmigung erhielt.
Hamburg International Fakten
- Wikipedia
- Hamburg International bei Wikipedia
- Gegründet
- 1998
- Hauptsitz
- Hamburg
- Land
- Deutschland
- Passagiere pro Jahr
- 1 Mio.
- Flugzeuge
- 9
- Kennzeichen
- 4R · HHI
- Rufzeichen
- HAMBURG JET
Wohin fliegt Hamburg International ab Deutschland?
Aktuell bietet Hamburg International keine Nonstop-Flüge ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz an – Umsteigeverbindungen laufen meist über das Drehkreuz Hamburg.
Flug verspätet, annulliert oder überbucht?
Bei mehr als drei Stunden Verspätung stehen Dir je nach Strecke 250 bis 600 € zu – auch Jahre später noch.