Hamburg International

Hamburg International: Gepäckregeln, Check-in, Service an Bord und Deine Rechte bei Verspätung – alles auf einen Blick.
IATA 4R ICAO HHI Linien-Airline Flugbetrieb eingestellt
Redaktion: 1,5 / 5
Freigepäck 20 kg im günstigsten Tarif
Handgepäck 5 kg in der Kabine
Essen an Bord Inklusive Speisen & Getränke
Vielflieger Nein Bonusprogramm
Drehkreuz HAM Hamburg

Hamburg International hat den Flugbetrieb eingestellt. Die Angaben auf dieser Seite sind historisch.

A1 · Gepäck

Gepäckbestimmungen Hamburg International

Bei Hamburg International sind im günstigsten Tarif 20 kg Freigepäck inklusive. Handgepäck ist je nach Tarif bis 5 kg erlaubt.

Freigepäck im günstigsten Tarif

20 kg

Handgepäck

5 kg
Bei einem Aufenthalt ab 29 Tagen kann man auch 30kg Freigepäck kostenlos mitnehmen. Übergepäck kostet am Flughafen 10,- Euro pro Kilogramm. Die 5kg für das Handgepäck sollten im normalen international üblichen Rahmen sein.

Verbindlich sind die aktuellen Beförderungsbedingungen von Hamburg International. Stand: 10/2026

A2 · Check-in

Check-in, Sitzplatz & Boarding

An den großen deutschen Flughäfen ist meist ein Vorabend Check-In in der Kernzeit von 18-20h, meist auch bis 21h möglich, wenn der Abflug am nächsten Tag vor 12h mittags erfolgt.

Umbuchen

Umbuchungen und Gebühren sind davon abhängig, wo man das Flugticket gebucht hat. In der Regel wendet man sich an seinen Reiseveranstalter oder den (Online-) Reisemittler/Reisebüro.
A3 · An Bord

Service an Bord

Essen & Getränke · inklusive

Je nach Tageszeit und Flugdauer sind kleine Snacks und ein alkoholfreies Getränk inklusive.
A4 · Porträt

Über Hamburg International

Hamburg International war eine private deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz und Hauptbasis in Hamburg. Sie flog von 1999 bis Oktober 2010; dann endete der Betrieb mit einer Insolvenz. Ein Teil des Geschäfts ging in die neu gegründete Hamburg Airways über.

Geschichte

Gegründet wurde die Airline im Sommer 1998 als unabhängiges Unternehmen, das dem Management und regionalen Wagniskapitalgebern gehörte. Nach knapp einem Jahr Vorbereitung startete der Flugbetrieb im April 1999 mit Boeing 737. Neben Hamburg unterhielt die Gesellschaft Basen in Friedrichshafen, München und Saarbrücken, zuletzt auch am Flughafen Niederrhein. Von 2003 bis 2006 flog Hamburg International als „Designated Carrier of Kosovo“ regelmäßig von Zürich nach Priština.

Ab 2008 ersetzte die Airline ihre älteren Boeing 737 nach und nach durch neue Airbus A319 und führte dazu ein überarbeitetes Farbschema ein. In Friedrichshafen baute sie einen eigenen Hangar, um ab 2010 die Wartung selbst zu übernehmen, die bis dahin Lufthansa Technik erledigt hatte.

Geschäftsmodell

Tickets verkaufte Hamburg International kaum selbst. Die Flugzeuge waren fast immer im Vollcharter für deutsche und europäische Reiseveranstalter unterwegs, vor allem zu Urlaubszielen am Mittelmeer und in Nordeuropa. Dazu kamen Flüge für Gastarbeiter und ihre Familien in die Heimat sowie Sondercharter für Unternehmen, Sportvereine, Reiseveranstalter mit Spezialprogrammen oder andere Airlines. Wer damals eine Pauschalreise buchte, flog also oft mit Hamburg International, ohne die Airline selbst ausgewählt zu haben.

Das Ende

Nachdem mehrere Charterverträge weggefallen waren, eröffnete das Amtsgericht Hamburg am 19. Oktober 2010 das Insolvenzverfahren. Einen Tag später setzte das Luftfahrt-Bundesamt die Betriebsgenehmigung aus, alle Flüge wurden gestrichen und die Flugzeuge gingen an die Leasinggeber zurück. Zuletzt bestand die Flotte aus acht Airbus A319 und einer Boeing 737-700. Ein Teil der bisherigen Gesellschafter überführte das Geschäft mit neuen Investoren in die Hamburg Airways, die im März 2011 ihre Betriebsgenehmigung erhielt.

A5 · Fakten

Hamburg International Fakten

Gegründet
1998
Hauptsitz
Hamburg
Land
Deutschland
Passagiere pro Jahr
1 Mio.
Flugzeuge
9
Kennzeichen
4R · HHI
Rufzeichen
HAMBURG JET
A6 · Flugziele

Wohin fliegt Hamburg International ab Deutschland?

Aktuell bietet Hamburg International keine Nonstop-Flüge ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz an – Umsteigeverbindungen laufen meist über das Drehkreuz Hamburg.

Flug verspätet, annulliert oder überbucht?

Bei mehr als drei Stunden Verspätung stehen Dir je nach Strecke 250 bis 600 € zu – auch Jahre später noch.

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